KPI, Engagement-Rate, bitte was? 😵‍💫 Ein Guide durch das Social Media ABC

Wer schon mal das Köpfchen in die Welt des Social Media Marketings gesteckt hat, wird ihnen begegnet sein: den Fachbegriffen.


Oftmals sind sie auf Englisch, das geht ja noch. Aber dann werden sie auch noch in Akronyme verwandelt. Nach einem «Hää?» fängt das Googlen an.


Damit du nicht stundenlang in das Suchfeld tippen musst, haben wir die wichtigsten Begriffe für dich zu einem Social Media Marketing-Wörterbuch zusammengestellt.

FANGEN WIR MIT DEN BASICS AN 📖


Für alle Neulinge auf Social Media gibt es eine ganze Menge an englischen Wörtern zu entdecken. Oftmals bedeuten sie genau das, was die deutsche Übersetzung beschreibt, jedoch nicht immer.

Content: Wer diesen Begriff übersetzt, hat die Antwort bereits. Content heisst auf Deutsch Inhalt und meint alles, was auf Sozialen Netzwerken, in Blogs oder sonst wo im Internet gepostet bzw. veröffentlicht wird.


Caption: Hierbei handelt es sich um die Bildunterschrift. Jedes Bild oder Video, welches mit einem Text dazu veröffentlicht wird, hat eine Caption.


Feed: Als Feed wird der fortlaufende Content (hier haben wir ihn wieder) bezeichnet, durch den man durchscrollen kann. Eine sich ständig aktualisierende Liste neuer Inhalte sozusagen. Übrigens: mit Scrollen meint man das Hin- und Herschieben von Inhalten, die über- oder nebeneinander dargestellt werden.


Hashtag: Ihre Aufgabe ist es, mehr Übersicht in den Informations-Dschungel zu bringen. Wörter oder Wortverbindungen, die mit einer Raute # gekennzeichnet sind, werden als Hashtags bezeichnet und dienen als Schlüssel- und Suchwörter. So werden die Beiträge mit Themen verknüpft und andere Nutzer:innen können sie dadurch in der Suche finden.


Algorithmus: Das hast du auch schon gehört, oder? Ein komplexer, aber unfassbar wichtiger Begriff. Er beschreibt komplexe Rechenvorgänge, die im Hintergrund einer Applikation ablaufen. In sozialen Netzwerken wird er dafür genutzt, um zu steuern,

welche Inhalte bevorzugt angezeigt werden - oder eben auch nicht. Also eigentlich eine künstliche Vorsortierung. Der Algorithmus wird von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst, wie beispielsweise den Seiten, denen ein:e Nutzer:in folgt oder der Art von Inhalten, mit denen am meisten interagiert wird.


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Lass uns noch etwas weiter abtauchen, denn Paid Marketing auf Social Media öffnet eine weitere Pandora Box. Es fliegen einem eine riesige Ladung an Begriffen entgegen, die es zu verstehen heisst, um sowohl das Aufsetzen von Ads (Werbung) als auch das Verstehen der Ergebnisse zu meistern.


Analytics: Starten wir mit diesem Oberbegriff. Er beschreibt sowohl Social Media-Analysetools als auch die Information, die durch dieses Tool geliefert wird. Mit ihrer Hilfe können Kennzahlen von Posts analysiert werden. Die meisten Social Media-Plattformen bieten ihre eigenen Analytics-Tools an.


Banner: Der hier ist kurz: Als Banner bezeichnet man einfach gesagt eine Werbeanzeige auf einer Website.


Boost oder Beworbener Beitrag: Ziemlich simpel: Bei einem Boost oder einem beworbenen Beitrag handelt es sich um eine Form der Social Media Werbung. Die Marke oder auch eine Einzelperson zahlt dafür, dass einer ihrer organisch geposteten Beiträge mehr Personen gezeigt wird.


KPI: Oh, das erste Akronym. KPI steht für Key-Performance-Indicator. Es bezeichnet eine im Zeitverlauf beobachtete Kennzahl zur Messung des Fortschritts hinsichtlich eines wichtigen Ziels. Ui, den Satz musst du vielleicht mehrmals lesen, ziemlich kompliziert.


Conversion: Wenn ein Social-Media-User eine bestimmte gewünschte Aktion aufgrund einer Werbung ausführt, wird dies als Conversion bezeichnet. Beispielsweise könnte eine Kaufentscheidung, ein Abo-Abschluss oder eine Registrierung für einen Newsletter die gewünschte Conversion sein.


Conversion-Rate: Nun möchte man ja auch wissen, wie viele Conversions man im Verhältnis zu den Klicks auf ein Ad erreicht. Dafür berechnet man die Conversion-Rate, und zwar so: Die Anzahl der Conversions dividiert durch die Anzahl der Besucher:innen ergibt die Conversion-Rate.


Engagement: Egal, ob du einen Beitrag likest, kommentierst oder teilst - alles davon wird als Engagement bezeichnet.


Engagement-Rate: Oder auch Interaktionsrate genannt, gibt an, wie viele Menschen mit einem Inhalt interagieren. Es geht um den Prozentsatz der Nutzer:innen, die den Beitrag gesehen, aber dann anschliessend auch damit interagiert haben.


Reichweite: Da gibts gleich zwei Arten davon, nämlich die organische Reichweite und die gesamte Reichweite. Die organische Reichweite ist die Anzahl der einzelnen Nutzer:innen, die einen Inhalt ohne bezahlte Werbung gesehen haben. Wenn der Post mit Geld hinterlegt wurde oder es sich um ein Ad handelt, ist die Reichweite nicht mehr organisch.


Impressions: Bei dieser Kennzahl geht es darum, wie oft ein Ad oder ein beworbener Post vom Server abgerufen und auf einer Social-Media-Plattform angezeigt wird. Das ist aber nicht mit der Reichweite gleichzusetzen, denn einem:r Nutzer:in kann das Ad auch mehrmals ausgespielt werden.


CPC: Da haben wir wieder ein Akronym. Das Wort hast du mittlerweile auch gelernt, oder? Zurück zum Thema: CPC steht für “Cost per Click” und beziffert den Preis, den man pro Klick auf das Ad bezahlt.


Auch wenn ich nur einen Bruchteil der Begriffe erklären konnte (sonst wäre dieser Beitrag viiiiiiel zu lang geworden), hoffe ich dennoch ein bisschen Licht ins Dunkle gebracht zu haben.


Wenn du und dein Unternehmen trotz dieses Glossars gerne Unterstützung im Bereich des Social Media Marketings haben möchtet, dann seid ihr bei TINGS absolut richtig. Kontaktiert uns, wir helfen gerne!





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